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Seveso II (12BimSchV)

Richtlinie 96/82/EG (Seveso-II-Richtlinie)

Die umgangssprachlich auch Seveso-II-Richtlinie genannte Richtlinie, ist eine Richtlinie 96/82/EG des Rates vom 9. Dezember 1996 zur Beherrschung der Gefahren bei schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen. Sie ist eine EG-Richtline zur Verhütung schwerer Betriebsunfälle mit gefährlichen Stoffen und zur Begrenzung der Unfallfolgen.
1976 ereignete sich ein schwerer Industrieunfall in dem Italienischen Ort Seveso, der als Sevesounglück bekannt wurde. Am 03.02.1997 trat die Seveso II in Kraft und dadurch wurde die Seveso-I Richtlinie von 1982 abgelöst.

Inahlt der Seveso-II-Richtlinie:

• Betriebe müssen besondere Auflagen einhalten, bei denen sich gewisse Mengen an gefährlich eingestufte Stoffe befinden.
• Meldepflicht bei der Behörde für den Betrieb
• Sicherheitsberichte müssen regelmäßig erstellt werden
• Interne und externe Sicherheitsberichte müssen vorhanden sein
• Ein angemessener Sicherheitsabstand zu Wohngebieten und Naturschutzgebieten muss eingehalten werden
• Veröffentlichung der Sicherheitsmaßnahmen
• Entsprechende Maßnahmen sind bei schweren Unfällen so bald wie möglich zu ergreifen, bzw. den Unfall sofort zu melden
• Regelmäßige Inspizierung des Betriebes

CLAKS hilft zur Einhaltung dieser Richtlinie 

• Jederzeit Kontrolle der Mengen an gefährlich eingestuften Stoffe
• Auszüge der Meldelisten
• Erstellung bzw. Veröffentlichung der Sicherheitsberichte
• Hinterlegte Betriebsanweisungen zeigen die zu ergreifenden Maßnahmen bei schweren Unfällen an